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Die Plätze füllen sich

Von Lastenrad-Packstation über Repair Café hinzu veganem Klimafrühstück oder der Ausstellung „Climate visualization“ – wir bieten ein vielseitiges und interessantes Programm rund um den Berliner Klimaschutz. Wer beim zweiten Berliner Klimatag am 24. April fehlt, der ist selbst schuld!
Zusammen mit KATE, der Kontaktstelle für Umwelt und Entwicklung, wollen wir mit euch ganz gemütlich frühstücken. Das Frühstück „Wie unser Essen das Klima beeinflusst“ ist ein leckeres Angebot für Kinder, Jugendliche und Erwachsene. So entdecken wir gemeinsam Zusammenhänge zwischen individuellem Lebensmittelkonsum und dem globalen Klimawandel.
IMG_4943Gestärkt dank Frühstück nehmen euch die Studierenden der Berliner Technischen Kunsthochschule mit in die Ausstellung „Climate Visualization“. Klingt komisch? Wird aber super! So vernebeln euch Treibhausgase die Sicht oder Regentropfen tanzen vor euren Augen. Lasst euch überraschen.
Danach könnt ihr auf der ersten Etage spannende Aussteller besuchen. Aber Augen auf – vielleicht tummeln sich irgendwo die Eisbärin Paula und eine Kuh…

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Wie geht’s weiter nach Paris?

cop21Mitte Dezember trafen sich in Paris Vertreter*innen von fast 200 Staaten, um über einen neuen Klimavertrag zu verhandeln. Nach der großen Pleite 2009 in Kopenhagen waren alle gespannt, wie das Ergebnis sein würde.
Erfreulich dann die Nachricht, dass man sich auf einen Anstieg der globalen Durchschnittstemparatur um „nur“ 1,5 Grad statt 2 Grad geeinigt hat. Dies ist ein positives Signal für den Klimaschutz. Allerdings werden die Vorgaben und Maßnahmen des Vertrages diesem Ziel nicht gerecht. Daher heißt auch auch weiterhin – Klimaschutz ist Handarbeit.
Die Weltgemeinschaft soll bis Mitte des Jahrhunderts „emissionsneutral“ werden. D.h. es müssen Wege gefunden und genutzt werden, dass entstandenes CO2 sehr schnell wieder gebunden wird. Dazu zählen Maßnahmen wie Wiederaufforstung oder Geo-Engineering. Gerade Geo-Engineering erhitzt z.T. viele Gemüter.

g3839Berlin hat sich vorgenommen bis 2050 „klimaneutral“ zu werden. Dies wurde bereits 2014 beschlossen. Ein toller Klimaschutz-Beitrag, wenn Berlin ihn mit mehr Engagement umsetzen würde…

Aber überzeugt euch selbst von den Fortschritten beim zweiten Berliner Klimatag am Sonntag, den 24. April von 11 bis 18 Uhr, in der FORUM Factory, Nähe U Kochstraße.

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Eindrücke vom Berliner Klimatag 2015

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Rette das Klima wer kann – so war der Berliner Klimatag 2015

klimatag1Mobilität, Ernährung, Konsum und Energie – Klimawandel umfasst viele Lebensbereiche. Beim ersten Berliner Klimatag am 26. April in der Kreuzberger Markthalle Neun nutzten rund 1500 Besucher die Gelegenheit, um sich genauer über dieses Thema zu informieren.

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36 Aussteller informierten beim Berliner Klimatag nicht nur über ihr Engagement in den Bereichen Energie, Ernährung, Mobilität und Konsum. Sie zeigten den Besucher*innen, wie sie ihren Alltag klimafreundlicher bestreiten können. Dafür gab es unterschiedliche Mitmachaktionen – um so mehr über Energiesparen oder nachhaltige Ernährung zu lernen oder zu erfahren, wie sie aktiv die Berliner Akteure in Sachen Klimaschutz unterstützen können. Neben den Informations-, Verkaufs- und Aktionsständen konnten die Besucher*innen auch mehrere Ausstellungen erleben. Darunter Bilder des Fotografen Markus Pichlmaier unter dem Motto „Die Leiden der Spree“, eine Ausstellung „Papier – weniger ist mehr“ von Robin Wood, visuelle Beiträge von Greenpeace oder die Klimawandel-Ausstellung von Germanwatch e. V.IMG_4850

Auch das abwechslungsreiche Bühnenprogramm gab unterschiedliche Einblicke in die Probleme und Herausforderungen des Klimawandels. Neben einer Kochshow mit Wam Kat, konnte das Publikum unter anderem eine Podiumsdiskussion und einen Redebeitrag des Pressesprechers des UN-Klimasekretariats erleben.

Außerhalb der Markthalle Neun konnten Interessierte im Rahmen von alternativen Stadtführungen etwas über Nachhaltigkeit und Klimaschutz in der Bundeshauptstadt erfahren. Dabei lud die BUNDJugend zu einer Klimastadtführungen ein, Attac bot in einem 90-minütigen Rundgang einen energiekritischen Blick auf Berlin.

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Ein beliebter Anlaufpunkt war auch das Kinderprogramm des ersten Berliner Klimatags. Dieser bot neben Klassikern wie Kinderschminken und Malaktionen auch die Möglichkeit, mit Lötkolben und Solarbruch eigene kleine Kraftwerke für Sonnenenergie zu basteln.